Diese E-Mail erreichte mich heute:

Hallo Peppi
Ich habe meine Katze tatsächlich im Keller des Nachbarhauses gefunden, ich bin der glücklichste Mensch der Welt.
Dem Kater geht es gut und mir auch, er ist nur ein bischen mager.
Bitte gib den Tipp weiter, dass die Leute mit Taschenlampe in jede Ritze im Keller schauen sollen, meiner war zwischen nachträglich eingebauten Heizungsrohren die nicht verputzt waren. Ich hätte dort nicht mal eine Maus vermutet.
Besten Dank für Eure seelische Unterstützung.
Mit besten Dank
Kristina und Bruno

Selbst wenn das die einzige Katze ist, die durch unsere Ratschläge gefunden wird, so hat diese Seite doch schon ihren Zweck erfüllt!
 

Ich werde die eingehenden E-Mails über Katzen, die auf Grund dieser Ratschläge wieder gefunden wurden, auf dieser Seite unten dran hängen, weil auch teilweise sehr nützliche Tipps dabei sind und es gibt Euch vielleicht etwas seelische Unterstützung!

Was sollte ich tun, wenn meine Katze “entwischt” ist....
 
Dies schrieb Elisabeth v. Rotberg

Hallo,
die folgenden  Ratschläge aus meiner jahrelangen Erfahrung mit eigenen Katzen, auch mit denen  anderer Tierfreunde - und dem allgemeinen Tierschutz - möchte ich an die weitergeben, die eine Katze vermissen, und damit helfen ihren Liebling wieder zu finden.

Ganz wichtig: Verlassen Sie sich bitte nicht allein auf andere Menschen  -  ob Internet, Nachbarn, Tierärzte, Tierheime, Zettelaushänge etc., denn

Sie müssen vor allem selbst suchen!!!!!!

Es gibt auch Katzen, die gerne in fremde PKW, LKW, Wohnmobile klettern und so erstmal unbemerkt einige 100 km "mitreisen", später irgendwo "an die Luft" gesetzt werden. Die  bundesweite Suche ist in einem solchen Fall sinnvoll.

Eine Katze "entläuft" generell nicht. Sie geht, kriecht, klettert, springt aus Neugierde oder Angst nur irgendwo hin, wo sie auch oft nicht mehr rauskann und dann total  verängstigt ist.

Die Suche nach einer so eingesperrten Katze kann erfolgreich sein, wenn sein Mensch nachts zwischen 1 und 4 Uhr morgens nach ihm sucht, wenn alles still ist.

Ganz wichtig:  Katzen, die "entwischen", z.B. beim Tierarzt, vom Balkon aus, auch bei einem Autounfall,  laufen nicht weit weg! Sie bleiben meist vollkommen verängstigt  ganz in der Nähe!!!

Auch da sollte sein  Mensch sofort und immer wieder nachts auf die Suche gehen - möglichst zwischen 1  und 4 Uhr - das ist die Zeit, wo sich Katzen wieder melden!

Wenn Katzen vermisst werden, höre und lese ich immer wieder, dass Nachbarn gebeten werden in den  Kellern etc. nachzuschauen. Diese Bitte ist leider sehr oft sinnlos!

Selbst wenn diese  Nachbarn in die Keller gehen sollten (was sie meist gar nicht tun), macht sich  eine Katze oft überhaupt nicht, oder erst viel zu spät bemerkbar. Denn, eine normalerweise noch so zutrauliche, eingesperrte Katze ist total verängstigt und  gibt keinen Laut von sich, wenn sie eingesperrt ist und fremde Menschen kommen!

Vor einigen Monaten  kamen diese Meldungen, die leider dafür ganz typisch, und sicher keine  Einzelfälle sind:

**schwarz-weiße  Halblanghaar-Katze letztes Jahr im Herbst/Winter 2004 in Pöcking gefunden! Die  Katze war im Keller in einem Schrank eingesperrt und ziemlich abgemagert. Sie wurde hochgepäppelt und sucht nun ihren Besitzer!**

**Habe gestern den Anruf einer Familie erhalten, deren Freundin fand in ihrem Schrank im Keller eine halbverhungerte, eingesperrte Katze!**

Einer meiner sehr zutraulichen  Kater war mal einer Taube hinterhergeklettert und sass vollkommen  verängstigt in einer Scheune, hoch oben in der Ecke auf einem Balken. Gemeinsam  mit dem Bauern hatte ich abends gesucht, doch der Kater hatte sich erst gerührt,  als ich nachts noch mal alleine (!!) in die Scheune bin! Genauso war er mal über  eine Zugtreppe in das Dach einer Garage reingeklettert und rührte sich erst, als ich ihn nachts rufend suchte.

“Hautnah” habe ich Fälle erlebt, wo Katzen im Winter wenige Meter vom Zuhause entfernt, wochenlang  in Gartenhäusern und Wohnwagen eingesperrt, die Leute es erst bemerkt haben als  die Vorhänge runtergerissen waren. Doch wenn der jeweilige Mensch nachts gesucht  hätte......

Im März 2005 kam eine sehr tragische Meldung über den Newsletter:

**am Freitag erhielt ich einen Anruf dass bei uns in der Nachbarschaft ein Gartenhäuschen geöffnet  wurde und darin lag mein Kater - tot. In diesem Moment ging eine Welt für mich unter, da ich immer noch einen Hoffnungsschimmer hatte, aber dass er quasi vor meiner Haustür verhungert oder verdurstet ist ertrage ich  nicht....!

Dazu schrieb Jochen  vom Katzensuchdienst:

**Dies ist leider  kein Einzelfall wie ich in den vielen Jahren Katzensuchdienst feststellen musste. Darum möchte ich noch einmal darauf hinweisen, sucht Eure Katze nachts oder besser früh am Morgen so gegen 2.00 Uhr bis 4.00 Uhr.

90% aller Katzen reagieren am Tag nicht auf das Rufen. Dies hat verschiedene Gründe, viele Katzen sind durch etwas verschreckt und haben Angst sich zu melden wenn noch andere Geräusche zu hören sind. Die meisten Katzen schlafen aber ganz einfach am Tag.


Euer
Jochen**

Im Newsletter vom 6. August kam eine sehr erfreuliche Nachricht an Jochen:

*mit grosser Freude  möchte ich Dir berichten dass ich meinen Norwegischen Waldkater GISMO wiedergefunden habe !! Nach 22 Nächten der Angst und Verzweiflung habe ich ihn hier in Hannover hinter einem Hochhaus an der Berliner Allee (einer  sechsspurigen Hauptverkehrsstraße !!) Nachts um halb drei im Gebüsch gefunden!! Sein Zustand war erbärmlich, völlig dehydriert und extrem abgemagert - aber nun ist er über den Berg !!

Ich kann anderen Katzenbesitzern nur raten nicht aufzugeben wenn ihr geliebtes Tier verschwunden ist.

Ich bin die gesamten drei Wochen jede zweite Nacht zwischen zwei und vier Uhr raus und habe ihn gesucht - mit Erfolg!!

Ela*

Ein Beispiel der Ignoranz von  Menschen ist leider auch Mickey, denn ”Zettelaushängen” hatte  praktisch nichts genützt:

**Hurra, Mickey aus  NRW wurde gefunden!

Er ist am 25.02.05 wieder aufgetaucht. Leider mehr tot als lebendig, eine halbe Stunde später wäre  er wohl wirklich tot gewesen. Er ist 2 Strassen weiter auf einem Firmengelände  aufgetaucht (allerdings schon vor längerer Zeit - aber niemand hatte es für nötig gehalten, den Tierschutz zu informieren... obwohl es ein Langhaarkater  war). Als er dann aus der Seitenlage nicht mehr hoch kam (da verhungert und vertrocknet!!!) haben die Leute dann doch mal angerufen. Meine Kollegin hat ihn sofort abgeholt und zum TA gebracht, wo er momentan noch am Tropf liegt. Der TA meint aber, es ginge ihm jetzt nach 2 Tagen schon besser und die Besitzer können  ihn wahrscheinlich nächste Woche abholen.

Puh, das wäre ja noch mal grade gut gegangen. Ich ärgere mich aber dennoch sehr, da die Leute wirklich das gesamte Wohnviertel mit Suchplakaten zugepflastert haben. Kiosk, Bäcker etc. überall hingen Suchanzeigen. Es ist unfassbar, dass es niemand für nötig hielt, dem armen Viecherl vorher zu helfen!

Auch möchte ich  darauf hinweisen, dass ein Anruf bei den Tierheimen nicht den gewünschten Erfolg  bringt. Das Personal wechselt dort ständig und weiss oft nicht, welches Tier wann als gefunden abgegeben wurde. Selbst und mehrmals zu den Tierheimen in der Umgebung zu gehen, ist sicherer.

Viele Tierheime, Tierschutz-Organisationen, private Tierschützer, Tierfreunde,  "Katzenmuttis" haben kein Internet oder nehmen sich nicht die Zeit abgegebene oder zugelaufene Tiere im weiteren Umkreis von 10 km als gesucht zu vermuten, und bei anderen Tierschutz-Organisationen oder bei TASSO, dem Katzensuchdienst etc. zu melden.

Viele gehen einfach davon aus, dass das Tier ausgesetzt worden ist.

Tut  mir leid, aber das ist ein Problem der Faulheit und der mangelnden  Zusammenarbeit.

Auch ein Beispiel, kürzlich las ich im Katzensuchdienst:

*Vom Tierheim Dorsten wurde bereits nach einer Woche Aufenthalt eine Katze oder Kater vermittelt mit der Täto-Nr. K131. Aussehen des Tieres ist mir leider nicht genau  bekannt. Könnte auf ein Tier aus dem Kölner Raum schliessen lassen. Die neue  Besitzerin wunderte sich über die Tätowierung. Ich denke das Tierheim hat nicht  geprüft, ob das Tier einen Besitzer hat.*

Für mich ist das kein Beweis der Streunerei, sondern, dass diese Katzen - wie auch immer - gezwungenermassen ein anderes Zuhause hatten, und es irgendwie schafften zu entkommen.

Die traurige Wahrheit ist, dass in Deutschland gerade mal eine Handvoll der Tierschutz-Organisationen, die doch ständig “zugelaufene” Katzen aufnehmen, diese beim Katzensuchdienst melden!

Manch schönes Tier wird schnell vermittelt und findet nur in den allerseltesten Fällen zu  seinem verzweifelten Menschen zurück.

Zum Schluss habe ich noch eine Bitte. Da ich mich in mehreren Foren "rumtreibe", in denen auch  vermisste Katzen ein Thema sind, lese ich öfter, dass Katzen glücklich wieder zuhause gelandet sind. Sehr oft wurden diese Katzen als vermisst beim www.katzensuchdienst.de gemeldet,  aber manchmal - wohl vor lauter Glück - keine Rückmeldung gemacht. Auch Jochen freut sich sehr über eine Rückmeldung, und die sollten wir ihm bei seiner vielen, traurigen Arbeit gönnen!

Ihnen wünsche ich von Herzen, dass Sie Ihren Liebling bald wiederfinden!

Elisabeth v. Rotberg
Katzenstation

Hier ein sehr informativer Link, "wie Cookie verschwand, wie wir suchten und sein  Wiederfinden": http://www.tofflinger.de/Vermisst.htm.
 

Danke Elisabeth!

Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht und kann jedem der seine Katze vermisst raten:

,Such’ Du selbst erst mal in der nahen Umgebung!’ - Die meisten Leute suchen viel zu weit weg!!

Mir ist folgendes passiert: Eine meiner Katzen, nicht besonders zutraulich, da sie ein Kind verwilderter Hauskatzen ist, war auch in einem Keller verschwunden. Vermutete ich zumindest. Diese Katze kannte sich draußen auf der Straße besser aus als ich. Aber im Keller, in dieser ungewohnten Umgebung aus der es kein Entkommen gab, war sie total verängstigt. Auf alle Rufe reagierte sie nicht. Ich hatte aber ein Tellerchen mit Thunfisch (echter, kein Katzenfutter, der riecht besonders stark) in den Keller gestellt. Da hatte sie dran gefressen, also musste sie da sein. Sie bekam nun jeden Abend einen Teller mit Fresschen, aber aus ihrem Versteck kam sie nur nachts.

Wenn sich eine Katze verstecken will, wird sie auch nicht gefunden.

Darauf hin habe ich mir bei meinem TA eine Fuchsfalle geliehen. Da hinein habe ich wieder ein Tellerchen Thunfisch gestellt und siehe da, am nächsten Morgen war meine Kitti drin. Das Ganze hat sich mindestens über eine Woche hingezogen.

Was ich noch festgestellt habe ist, Katzen und auch Hunde, die aus irgend einem Grund aus der Wohnung gekommen sind, laufen erst mal die Treppe rauf. Also den Speicher bei der Suche nicht vergessen.

Ich bin der festen Überzeugung: Katzen bleiben in der nahen Umgebung. Und dort solltest Du auch zuerst und ausdauernd suchen.

Liebe Grüsse
Peppi

Hier kommen nun E-Mails von Dosis, die ich auf Grund ihrer Anzeige in den Newslettern des Katzensuchdienstes angeschrieben hatte.

5. 4.2008

Vielen vielen lieben Dank, ich habe sie heute tatsächlich gefunden und bin überglücklich!

Sie war im einzigen Keller der Nachbarschaft eingesperrt, in dem ich noch nicht war....

Vielen Dank also für die wertvollen Tipps, die mich ermutigt haben, nochmals meine Nachbarn zu nerven;)
Hier ein Foto aus alten Zeiten (sie ist inzwischen ausgewachsen!)

Liebe Grüße Caroline

Ostermontag, den 24. 3.2008

Leo ist wieder da - nach 8 Tagen gefunden!!

Vielen Dank an dieser Stelle Herrn Richter vom Katzensuchdienst und all denen, die uns die netten Mails und Hinweise geschickt haben.
Die gemeinschaftliche Anteilnahme hier im Netz und die vielen Tipps, haben uns immer wieder Mut gemacht, nicht vorschnell aufzugeben!!!!

Wir haben JEDE Nacht die Umgebung abgesucht, in der sie entlaufen ist.
Gegen 1.00 Uhr sind wir los, trotz schlechtem Wetter. Einer hat mit der Trockfutterschachtel geraschelt und der andere hat gerufen, zu Fuß und langsam.
Nach 8 Tagen hat sie abgemagert, struppig und verstört endlich ihr Versteck verlassen.

Verlasst euch nicht auf andere, eure Eigeninitiative wird belohnt - spätestens wenn ihr den kleinen Schatz wieder im Arm halten könnt.

Wir sind so glücklich!!

Dienstag, den 18. 3.2008

Hallo Peppi,
vielen Dank für Ihr Mitgefühl.
Ich bin gerade Ihrem Link gefolgt und las den rot geschriebenen Satz! "Sie müssen vor allem selbst suchen!!!!!!" Sie haben ja so Recht!!!
Gestern Mittag um 13 Uhr nach 5 Tagen und Nächten fanden wir Gizmo 6 Häuser weiter eingesperrt in einer Scheune. Die Grundstücksbesitzer versicherten uns, dass sie, nachdem sie die aufgehängten Suchplakate gelesen hatten, die Scheune gründlich durchsuchten und unabhängig davon mehrmals täglich dort hinein- und auch wieder hinausgingen. Gizmo hatte sich wahrscheinlich versteckt.
Erst als gestern Mittag die Zeit langsam aber sicher knapper wurde wurden wir aufdringlicher zu unseren Nachbarn. Dies führte zum Erfolg.
Nachdem wir das Grundstück betraten und die Scheune durchsuchen durften tauchte Gizmo nach 3 lauten Rufen auf.
Er hatte sich in dieser Zeit dermaßen an die neue Umgebung gewöhnt, dass wir ihn nur unter starkem Protest wieder zu seinem ursprünglichen Zuhause bringen konnten.
Er konnte gar nicht glauben, dass er wieder daheim ist. Erst nach einem (beaufsichtigten) Streifzug durch sein Revier wurde er wieder ruhiger.
Inzwischen geht es ihm besser, nach 1 Büchse Nassfutter und 2 Schälchen Trockenfutter.
Wir sind alle sehr froh, dass es so ausgegangen, und nichts schlimmes passiert ist.
Diese Woche haben wir einen Termin beim Tierarzt, lassen ihn kastrieren, tätowieren und chippen...

mfG.

Kerstin & René

Sonntag, den 9. 3. 2008

Hallo Peppi!!!

Erst einmal bedanke ich mich für Ihre tollen Tipps, es hat uns gut getan.

Unser Balou ist wieder da!! Er war bei Nachbarn im Gartenhäuschen eingesperrt. Wir konnten ihn früh morgens befreien, nachdem er sich so gegen 4 Uhr durch lautes Schreien bemerkbar gemacht hat. Unsere Hündin Donna hat ihn gehört, sie bekommt jetzt ein extra Leckerli von uns. Wir sind so froh und glücklich!!!!

Unser Trio ist jetzt wieder zusammen. Es besteht aus Balou unserem Ausreißer, unserer Charmaine, einer Birma, welche wir von einer Züchterin als "ausrangiert" mit 8 Jahren bekommen haben (sie ist aber keine Freigängerin) und unserer Hündin Donna. Donna kommt aus einer spanischen Tötungsstation und ist seit 1 1/2 Jahren bei uns. Alle Drei verstehen sich prima und wir sind glücklich, wenn wir alle um uns haben.

Mir wird immer wieder bewußt, welch eine Bereicherung es ist, Tiere zu haben!!

Liebe Grüße aus Essen und einen schönen Sonntag!!!!!

Hilla

Diese Mail erhielt ich am Donnerstag, 6.3.2008, morgens um 4:45 Uhr:

Hallo Peppi,

zunächst herzlichen Dank für diesen wirklich sehr nützlichen Link zum Thema Katzensuche. Als "normaler" Katzenpapi der so etwas noch nicht erlebt hat steht man dem Problem doch recht hilflos gegenüber. So auch ich.

Da hat man nun alles was man glaubt tun zu können erledigt, - Plakate aushängen (über 100), Tierheim aufsuchen, alle Tierärzte der Umgebung kontaktiert, TASSO und Katzensuchdienste übers Internet etc. usw. usw.
Und dann ??
Ja dann kann man eigentlich nur noch hoffen (warten), dachte ich !!
Falsch !
Jetzt erst, - durch diese Seiten die Sie mir mit obigem Link übermittelten, - war mir klar daß ich mich auf die Suche machen müßte und dies eigentlich als Erstes hätte tun sollen bevor ich die halbe Siedlung tapeziert habe!

Vor allem die Hinweise, daß Katzen nicht so weit weglaufen, - sich irgendwo in der Nähe verkriechen und daß man sich Nachts auf die "Socken" machen muß um sie durch Rufen zum Anworten zu bringen, - daß hat mich überzeugt und mir wieder Mut gemacht.

Wir, - meine Frau und ich, - haben uns also den Wecker auf 02:00 (Do. 6.3.08) gestellt um auf die Pirsch zu gehen.

Wir stehen also vor der Haustür um sie abzuschließen, - es ist kurz nach 2:00 und bitterkalt, - da hör ich ein leises Mau, - das wird doch nicht der Kater sein ?? Ich ruf leise seinen Namen - und ?? Richtig !! Laut "schimpfend" Mau Mau Mau taucht er aus der Dunkelheit auf und steht vor uns! Sieht auf den ersten Blick ganz gut aus und muß sich irgendwie versorgt haben. Aber das klären wir später. Riesenfreude und feuchte Augen. Und Katerchen (er hat auch noch den Beinamen Mauli oder Maulchen weil er auch sonst viel plappert) hört gar nicht mehr auf zu quatschen. Wenn einer eine Reise tut.....

Puhh, - damit hatten wir nun nicht mehr gerechnet, 5 Tage und 4 Stunden war er weg, - der bis dato reine Stubentiger.

In der Zeit hat er aber auch alles erlebt was sich ein kleiner Kater träumt, - Sturm, Sonnenschein, Regen, Schnee und Minustemperaturen, - nur das mit den Mädels wohl nicht mehr, - weil - wir hatten ihn vor vier Wochen kastrieren und chipen lassen, - aber vielleicht wußte er das noch nicht ? Sein Freigängerexamen hat er sich nun selbst besorgt und darf ab sofort natürlich raus.

Fazit:
Wäre mir das bekannt gewesen was Sie mir mitteilten hätte ich das anders angefangen. Nächstes mal (hoffentlich nicht) gehe ich gleich nachts los um ihn zu suchen. Wir danken Ihnen sehr.
Viele liebe Grüße von einem Paar glücklicher Dosenöffner,
Ihr Wehpke

Hallo
 
Danke für die Mitteilungen.
 
Es ist uns tatsächlich gelungen Luci wiederzufinden. Wir haben die angebotenen Ratschläge beachtet und es hat geklappt.
 
Luci war letztendlich gar nicht weit vom Haus weg. Intensives suchen, Rufen und immer wieder “Inne halten'' haben zum Erfolg geführt . Gegen 22.00 Uhr, am Montag war Luci wieder am heimischen Futternapf.
 
Wir sind alle froh diese kleine Wesen wieder bei uns zu haben. Wie sehr man an das Kätzchen braucht, bemerkt man erst wenn es fehlt ???
 
Danke noch mal für den Hinweis
 
L.Panzer

am 26. 2.2008
Hallo Peppi,

Gaaaaanz lieben dank für die Mail. Unser Ausreißer wurde nach 5 Tagen in einem Keller gefunden, er ist jetzt wohlbehalten zurück!

Danke nochmals Katja

Katze ist wieder da, sie war 4 Tage in der Kegelbahn der benachbarten Gaststätte eingeschlossen und hat sich bei der Suche immer wieder versteckt

Hallo Peppi,
vielen Dank für Ihre E-Mail. 
TIGGER IST WIEDER DA !!! Tigger verschwand am 24.05.2005. Tigger und sein Bruder Balou sind reine Hauskatzen und sind es gewohnt auf der  Dachterrasse unserer Wohnung und auf dem Dach des Wohnkomplexes spazieren zu  gehen. Ab ca 11:30 Uhr habe ich Tigger nicht mehr gesehen. Wir haben die ganze Gegend nachmittags durchsucht. Auch abends und spätabends haben wir alles  abgesucht und ihn ständig gerufen. Kein Tigger war zu finden. Am 25.05.2005 habe ich dann überall in der Umgebung Plakate aufgehängt und Handzettel in die  Postkästen der umliegenden Häuser verteilt. Kinder haben bei uns geklingelt und mir ihre Hilfe beim Suchen angeboten. Echt süß! Na, und dann habe ich das Internet durchstöbert und habe eine tolle Geschichte bei http://www.katzensuchdienst.de/Katze/Geschichten03.html gelesen, die dort in der Rubrik ”Katze weg, was tun?” angegeben ist. Diese Geschichte ist fast identisch mit unserer. Genau ein Jahr später als bei den Familie Kottbusch passiert uns doch das gleiche. Ich habe uns also unseren Wecker auf 3:00 Uhr gestellt und dann sind wir raus und haben den Tigger gerufen. Nach ca 5 Minuten kam ein leises ”Miauuu” und dann immer öfter und lauter. TIGGER IST WIEDER DA!!! Wir haben ihn im Labor des Brillengeschäftes, was unter uns ist, gefunden. Da saß er nun hinter der gekippten Fensterscheibe und war ganz aufgeregt. Der Besitzer des Brillengeschäfts,den wir natürlich auch über das Verschwinden von Tigger informiert hatten, ist selber Katzenliebhaber und ist, als wir ihn anriefen, sofort gekommen. Da kann man mal sehen, wie gut sich Katzen verstecken können, und dass tatsächlich kein Rufen tagsüber und am Abend hilft. Er hat sich scheinbar nicht gerührt, so dass die Angestellten ihn nicht entdeckt haben. Warum  er vom Dach herunter ist und wieso er den Weg in`s Brillengeschäft genommen hat, wird ein Rätsel bleiben.
Liebe Grüße aus dem Ammerland senden Silja,Thorsten, Balou und Tigger !!

Balou & Tigger wieder glücklich vereint

Am 29.4.2005 schrieb mir Conny:
Vielen Dank für die Antwort, Lilu ist gefunden, dank ihren guten Tipps, bin dann nämlich wirklich zum Nachbarhaus gegangen, weil ja da der Kater war, zu dem sie immer rübergespitzt hat, aber da hab ich natürlich nicht nachgefragt, das wäre ja zu naheliegend*gg*. Aber als ich nach 4 Tagen doch mal den Nachbarn Bescheid gegeben habe, dass Lilu abgeht, sagte ein Nachbar, ja, da hat eine Katze 2x in den Keller gesch....., aber wir dachten, das wär vielleicht der Kater, der hier wohnt. Aber trotzdem, bin ich gleich runter, und hinter einer Waschmaschine war Lilu, total verängstigt, aber wohl auf. Was bin ich glücklich! Sie redet zwar seit 2 Tagen ununterbrochen "mau mau, mauuuu, mau", und will auch wieder unbedingt raus, (ist ja auch hochrollig), aber hauptsache sie ist gefunden und wohlauf.
Vielen, vielen Dank für die guten Tip´s, dass eine Wohnungskatze normal in der Nähe bleibt, ich wäre fast halb gestorben, wenn wir sie nicht mehr gefunden hätten. Danke, danke!! Bist echt spitze!
.... und, .... ich glaube, ich hab mir die Aufklärung gespart *lol*
Lilu ist etwas mager, aber wohlauf und voll "gamsig", trotz 4 Tage Waschkeller mit Kater "Sepp'"!
DANKE!
Liebe Grüsse,
Conny und Lilu!
Hier möchte ich erwähnen:
Wäre Lilu kastriert gewesen, hätte sie den Tripp wahrscheinlich nicht gemacht. Darum lasst Eure Katzen so früh wie möglich kastrieren.
Auch um vielen Tieren ein Elend zu ersparen!

zurück zur Schnappschuss-Galerie

 

 

weiter zur Seite 2